Rezension: Dora Heldt – Christine Serie

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Dora Heldt - AusgeliebtAusgeliebt: Mann weg, Liebe weg, Leben futsch? Denkste! Life begins at forty. Wenn man mit fast vierzig und nach zehn Jahren Ehe von seinem Mann plötzlich per Telefon verlassen wird, dann ist das ein Schock. Genau den erleidet dann auch die viel reisende Verlagsvertreterin Christine eines schönen Abends. Doch frau ist nicht alleine – Freundinnen und Schwester sind gleich zur Stelle.


Dora Heldt - UnzertrennlichUnzertrennlich:
(Nur) eine wie keine? Ein witziger Roman, den man sofort allen seinen Freundinnen schenken möchte!

Die beste Freundin: Sie ist Beraterin, Trösterin und hat einen schon vor manchem Fehler bewahrt. Ob Sorgen, Ängste, Freud oder Leid, alles kann man ihr anvertrauen. Die beste Freundin ist der Mensch für alle Fälle. Ihr verzeiht man alles, mit ihr kann man alles teilen … nun ja, fast alles. Männer nicht. Und erst recht nicht über Jahre hinweg. Ihre ehemals beste Freundin Antje ist für die geschiedene Verlagsfrau Christine deshalb ein knallrotes Tuch. Und auch sonst trägt sie seither Frauen gegenüber nicht das Herz auf der Zunge. Wen wundert es da, dass sie bei einem Treffen mit einigen befreundeten Kolleginnen das Weite sucht, als eine von ihnen ein Lob auf die Herzensfreundin jeder Frau anstimmt? Ruth – Herausgeberin des Stadtmagazins, für das Christine nebenher Kolumnen schreibt – ist jedenfalls höchst erstaunt. Es kann doch nicht sein, dass frau aufgrund einer schlechten Erfahrung den Glauben an tiefe Frauenfreundschaften verliert! Diese Skepsis gilt es Christine auszutreiben, findet sie und erklärt den Freundinnen ihren Plan: Wie wäre es, wenn sie Christines alte Weggefährtinnen ausfindig machen und zu ihrem vierundvierzigsten Geburtstag einladen würden? Gesagt, getan. Mit Hilfe von Christines Geschwistern beginnt ein regelrechtes Detektivspiel. Christine, die von alldem nichts ahnt, hat indessen ganz andere Probleme…

Dora Heldt - Urlaub mit PapaUrlaub mit Papa: Es sollte ein toller Urlaub werden: Christine (45) will nach Norderney, um einer Freundin bei der Renovierung ihrer Kneipe zu helfen. Doch dann wird sie von ihrer Mutter dazu verdonnert, ihren Vater mitzunehmen. Kaum sind sie dort, übernimmt Heinz (73) auch sofort das Kommando auf der Baustelle. Es kommt für Christine aber noch schlimmer, als Papa erfährt, dass auf der Insel nach einem Heiratsschwindler gefahndet wird. Für Heinz ist klar: Das muss Johann sein, der mysteriöse Pensionsgast, der Christines Herz Kapriolen schlagen lässt. Mithilfe von Papas neuen Freunden – 72, 75, 63 Jahre alt – soll Johann zur Strecke gebracht werden…

Dora Heldt - Tante Inge haut abTante Inge haut ab: »Die Frau am Ende des Bahnsteigs trug einen roten Hut und sah aus wie Tante Inge. Nur dass die niemals Hüte und schon gar nicht ihr Gepäck tragen würde.«

Urlaub auf Sylt! Selig begrüßt Christine (46) am Bahnhof ihren Johann, da tippt das Unheil ihr auf die Schulter: Die Frau mit dem roten Hut ist tatsächlich Tante Inge (64), Papas jüngere Schwester. Aber was macht sie allein auf Sylt? Noch dazu mit so vielen Koffern? Für Papa Heinz kann dies nur eines bedeuten: Inge will Walter, den pensionierten Finanzbeamten, samt gemeinsamem Reihenhaus verlassen. Als dann auch noch Inges divenhafte Freundin Renate mit ihrem Faible für (nicht nur alleinstehende) ältere Männer auftaucht, platzt Mama Charlotte der Kragen: Walter muss her, und zwar sofort! Christine stimmt Inges unbändige Lebenslust unterdessen nachdenklich. Mit Mitte 60 wagt ihre Patentante einen Neuanfang – und sie selbst?

Dora Heldt - Kein Wort zu PapaKein Wort zu Papa: »Das schaffen wir mit links!« Wie gut, dass Ines nichts schrecken kann. Ohne ihre patente Schwester wäre Christine sonst ziemlich mulmig zumute. Ihre Freundin Marleen hat sie angefleht, für ein paar Tage ihre Pension auf Norderney zu übernehmen – ein Job, von dem Christine nicht die leiseste Ahnung hat. Die Schwestern stoßen schnell an ihre Grenzen. Und das nicht nur, weil sie nicht kochen können. Zu allem Überfluss flackert Gisbert von Meyers Verliebtheit in Christine wieder auf, und er schreibt einen geheimnisvollen Artikel, den Papas Freund Kalli sofort nach Sylt faxt. Prompt stehen Papa und Mama auf der Matte, als selbst ernannte Retter. Das Chaos ist perfekt. Zumal Christine und Ines sich immer mehr in Lügen verstricken: Marleen und ihr Freund sitzen wegen einer dubiosen Verdächtigung in Dubai in Untersuchungshaft, was keiner erfahren darf …

Meine Gedanken: Ich hatte Urlaub mit Papa von Dora Heldt durch Zufall in einem Hostel gefunden während ich in den letzten drei Monaten dort gereist bin. Weil ich gerade nichts andres las dachte ich mir, ich könnte dieses Buch ja mal anfangen denn es klang wirklich lustig. Ich habe das Buch bereits nach einem Tag durch gehabt weil ich die Geschichte super fand! Total lustig geschrieben und eine super Reiselektüre! Da ich danach rausfand, dass dies jedoch schon der dritte Teil einer ganzen Serie ist, habe ich mir die ersten beiden Teile direkt danach auf mein Kindle runtergeladen.

Ich war sofort von der Art zu Schreiben begeistert und mochte auch alle Protagonisten der Bücher da ich bei allen Ähnlichkeiten sowohl zu mir selbst als auch zu Freunden und Verwandten wiederfinden konnte (ich sage jetzt mal nicht wer mich hier an wen erinnert hat…)

Die ersten zwei Bücher waren meiner Meinung nach nur eine Aufwärmübung denn die restlichen drei zeigen, dass Dora Heldt so viel mehr kann! Sie hat vom zweiten zum dritten Buch einen wahnsinnig großen Sprung gemacht. Ich bin mir nicht sicher ob ich die Serie nach Unzertrennlich noch weiter verfolgt hätte, aber da ich ja mit Urlaub mit Papa angefangen hatte konnte ich einfach nich anders als alle anderen auch zu lesen.

Versteht mich hier nicht falsch, die ersten beiden Bücher sind es schon wert gelesen zu werden, aber richtig perfekt wird es erst ab dem dritten. Diese drei solltet ihr auf keinen Fall verpassen. Es macht auch nichts wenn man erstmal mit Urlaub mit Papa anfängt denn inhaltlich macht es keinen Unterschied ob man die beiden Vorgänger gelesen hat oder nicht.

Durch die Einbindung von Christines Familie, vor allem ihres Vaters, schafft es Dora Heldt ab dem dritten Roman super lustige Geschichten zu erzählen. Wenn man denkt, es könnte ja eigentlich nicht noch schlimmer werden kommt es gleich doppelt so schlimm. Jede neue Situation und jedes neue Kapitel ist ein Kracher und ein Lacher nach dem anderen reiht sich aneinander. Manchmal konnte ich über mehrere Kapitel hinweg einfach nicht mehr aufhören zu lachen. Dadurch las ich schneller und schneller weil ich begierig auf mehr wartete und Dora Heldt enttäuschte mich nie. Das führte dann letzendlich dazu, dass ich die komplette Serie in Rekordzeit las.

Man könnte nun vermuten, dass die Geschichten durch ihre Absurdität unrealistisch wirken aber obwohl sich Dora Heldt hier auf schmalem Grad wandert rutscht sie doch nie in die Unrealität ab. Jeder einzelne Charackter trägt extrem zum Erfolg der Geschichte bei. Ich kann mir bei keinem vorstellen auf ihn zu verzichten.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass Christine uns weiterhin begleiten wird und Dora Heldt es nicht müde geworden ist über sie und ihre verrückte Familie zu schreiben.

Mehr von Dora Heldt findet ihr hier.

Bewertung: ★★★★

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